Montag, 01.07.2013

Heimat!!

Hallöchen

Ich bin wieder in DEUTSCHLAND!!! :)

Ich habe die Rueckreise gesund ueberlebt, und bin letzten Mittwoch schon in Hamburg geladet. Jetzt freue ich mich viele bekannte Gesichter wiederzusehen Lächelnd

Wie es genau jetzt weitergeht kann ich nicht sagen. Die fehlenden Berichte werden mit der Zeit noch hinzugefügt. :)

Falls euch noch dringende Fragen quälen, dann immer her damit!

bis demnaechst,

der Einwanderer Zunge raus

Dienstag, 18.06.2013

Rueckreise, erster Stop!

Hallo Leute,

es ist eigtentlich unglaublich, aber meine Zeit in Australien ist tatsaechlich schon vorrueber.
Ich bin jetzt schon in Singapur und vertreibe mir hier ein wenig die Zeit.

Aufgrund des Zeitmangels bin ich die letzten Tage mal wieder nicht dazu gekommen, den Blog auf den neuesten Stand zu bringen. Demzufolge werde ich mir wohl in Deutschland nochmal die Zeit nehmen, um meine letzten australischen Wochen in Worte zu fassen.

Eines kann ich jedoch schon vorweg nehmen...Tauchen ist sowas von genial!!! Ich hatte tolle Tage waehrend meines Kurses, den ich auch erfolgreich abgeschlossen habe.Lächelnd


Hier vor Ort werde ich die naechsten 2 Tage noch die Stadt unsicher machen, um mich dann vom groessten aller Vögel (na?na?na?) nach Dubai fliegen zu lassen.

Es sind ab Heute nur noch 8 Tage bis ich wieder deutschen Boden unter den Fuessen habe.
 
Bis bald also! :)

Sönke 

Donnerstag, 06.06.2013

VORFREUDE!!! :)

Lächelnd

Habt Spass mit den neuen Berichten.Zunge raus

Der Bericht der Ostkueste muss jetzt doch noch ein paar Tage auf sich warten lassen....

Ich werde jetzt erstmal tauchen lernen und tauchen gehen!Lächelnd
Das Great Barrier Reef wartet, und ich warte auf das Reef...ehrlich gesagt, bin ich zwischendurch nicht mehr davon ausgegangen, dass ich es tatsaechlich noch hierher schaffen wuerde. Aber dagegen wehren tue ich mich natuerlich nicht.Zwinkernd

Ich melde mich danach mal wieder...sollte ich wieder auftauchenZwinkernd

Viele Liebe Gruesse

Sönke

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An alle Betroffenen in den Regionen der Flutwellen, ich hoffe dass es euch gut geht, und sich die Lage schnell wieder verbessert!



Donnerstag, 06.06.2013

Brissie :)

Ja, da waren wir nun...
Ich habe es also auch noch in die Hauptstadt Queenslands geschafft.

Dadurch kann ich jetzt behaupten, dass ich in meiner Zeit hier in Australien alle Bundesstaaten (VIC,WA,SA,NSW,TAS,QLD) und den beiden Territorien (NT,ACT) besucht habe. Lächelnd
Nun zu Brisbane...

Ein Inlandsflug von ca. 5std. ist erstmal leicht ungewöhnlich!
Aufgrund der Zeitverschiebung von ein paar Stunden zwischen Perth und Brisbane, sind wir morgens gegen 7uhr in Brisbane gelandet.
Gluecklicherweise durften wir schon den Vormittag in unserem Hostel/Zimmer einchecken. Da gab es dann gleich noch nen Powernap. Im Flugzeug schläft es sich übrigens nicht sooo gut ^^
Da Annna vorher schonmal in Brisbane war, hat sie mir die Stadt ein bisschen gezeigt. Am Abend ist dann auch Hendrik angekommen. Zu dritt haben wir den nächsten Tag noch eine etwas umfangreichere Stadttour gemacht.
Eine free Ferry fuhr uns den Flusslauf entlang mit tollen Blicken auf die Skyline von Brissie Zwinkernd
Sehr spontan, vorallem günstig, ging es abends noch ins Kino um IronMan3 zu gucken.

Richtig begeistert waren wir, als Anna und ich uns spaßeshalber mal den AFL Spieltag für das Wochenende angesehen hatten. 
Die West Coast Eagles spielten tatsaechlich auswärts bei den Brisbane Lions !!!  Lächelnd Gleich den nächsten Tag haben wir uns also ein weiteres mal Tickets für Footy gegoennt, und konnten sogar als auswärts Fans glänzen :)
Zusaerzlich hatte uns unser "Hostelvater" geraten sich das anstehende Rugbyspiel anzuschauen...das fand sogar noch einen Tag vorher in Brisbane statt. Da wir auch davon nicht abgeneigt waren, gab es diese Tickets dann auch gleich noch Lachend
Jetzt habe ich also auch mal ein Rugby Spiel live sehen können. Wobei ich sagen muss, dass mich Footy deutlich stärker begeistert.

Parallel zu diesen Events haben Hendrik und ich weiterhin unseren Trip nach Cairns geplant. Wir wollten eigentlich jmd. finden, der/die uns mit nach Cairns nehmen würde. Aufgrund mangelnder Rückmeldungen, mussten wir uns zusätzlich auch nach alternativen umsehen und fanden ein sehr gutes Angebot eines Mietwagenunternehmens.
Am Abend trafen wir uns noch mit einem Mädchen (Anne), welches schon jmd. gefunden hatte, und wir dort "evtl" auch hätten mitfahren koennnen. Jedoch waere das Auto zu klein für 4personen gewesen. Insofern entschieden wir uns erneut für einen Mietwagen.
Es war zwar etwas teurer, jedoch ist man dann zeitlich, wie örtlich wesentlich flexibler.Zwinkernd Davon hat sich dann sogar die Anne ueberzeugen lassen, und hat der anderen Person abgesagt. Dann konnten wir die Kosten dritteln.

Am Sonntag den 12.05 hieß es dann Abschied nehmen. Nach fast 4 Monaten trennten sich die Wege von Anna und mir.
Sie machte sich dann mit dem Bus auf den Weg gen Sydney. Parallel dazu holten Hendrik und ich den Mietwagen ab, um uns dann zusammen mit Anne auf den Weg nach Cairns zu begeben.

Anna, falls du hier mal wieder einen Blick hineinwirfst...vielen Dank für diese super Zeit! Lächelnd

Dann stand also mal wieder ein Roadtrip von guten 3000km auf dem Plan, es hiess also erneut eine Menge erleben zu koennen! Zwinkernd

Bis hierhin erstmal wieder... Lächelnd

Cheers

Sönke

Donnerstag, 06.06.2013

Ein bisschen in & um Perth...April/Mai

jeeeeeey :)

Da waren wir also wieder zurueck in Perth.

In Fremantle haben wir uns also wieder auf dem Campingplatz niedergelassen.
Der Strand war nicht zu weit weg, ein Supermarkt in Laufdistanz, und die Stadt mit einem free Busshuttle zu erreichen. Fremantle ist wirklich ein richtig schönes Hafenstädtchen, hat einen süßen Innenstadtbereich, einen weiteren Strand gleich daneben und zusätzlich ein nettes Flair in der Luft. Hier haben wir uns richtig wohl gefuehlt! Lächelnd

Oftmals, wenn wir ein wenig freie Zeit hatten, haben wir uns auf dem KingsSquare in der City aufgehalten und auf einer der dort herumstehenden Tischtennisplatten gespielt, auch Schläger und Bälle wurden von dem Visitor Centre zu Verfuegung gestellt.
Ausserdem war dort auch ein Schachfeld in den Boden gepflastert und die Figuren tagsüber ebenso Öffentlich... das ist bei uns ja leider ziemlich undenkbar!

Im Verlauf unserer Fremantle Zeit haben wir dann auch nochmal in zwei verschiedenen Hosteln gewohnt, und uns dann entschieden nochmal Scarborough umzuziehen, einem weiteren Stadtteil Perths, welcher ebenfalls am Strand liegt. Hier haben wir erneut einige ganz entspannte Tage hinter uns gelassen, ehe wir wieder in den Großstadtbereich gezogen sind.
Das war vielleicht wieder eine Umstellung, nach dem wir vergangenen Wochen im Zelt und in kleinen Orten übernachtet hatten, waren wir hier wieder mitten im Zentrum. Lachend

Da wir bei unserer ersten Ankunft in Perth ja nicht sehr viel Zeit hatten, konnten wir uns nun also in Ruhe die Stadt ansehen.
In Perth gibt es drei free Busshuttle, und eine weitere Linie nimmt einen bis zu einem bestimmten Punkt auch kostenlos mit. Die sind wir dann erstmal ausgiebig abgefahren Lächelnd

Wenn ich mir in Australien einen schönsten Platz innerhalb einer Großstadt aussuchen müsste, dann wäre das der Kings Park in Perth!
Er liegt ein paar hundert Meter "abseits" des Zentrums, dafür aber am gleichen Flusslauf und zusätzlich noch ca. 60-80m über der Stadt. Man hat also einen sehr sehr schoenen Panoramablick auf die Skyline!! Lächelnd
Vorallem abends war es ein spektakulärer Anblick. 

Als weiteres i-Tüpfelchen unserer Zeit in Perth gilt sicherlich auch der Besuch im Paterson Stadium. Wir haben es doch noch geschafft ein AFL Spiel live sehen zu koennen. 
Australian Football, auch als Aussie Football, Aussie Rules oder Footy bezeichnet, ist eine der intensivsten Sportarten die ich mir bisher angeguckt habe. Da steckt unglaublich viel Athletik, gepaart mit krassen Tacklings und vielen strategischen Elementen drin.
Der Sport ist in meiner Favoritenliste schnell weit nach oben gerueckt! Zwinkernd
Und wie es nunmal bei einem ersten Stadionbesuch so ist, sympathisiert man dann mit einer der beiden Mannschaften....das war dann nicht schwer zu entscheiden. Nachdem wir eine längere Zeit in Perth waren, drückten wir den dort ansaessigen West Coast Eagles die Daumen.
Die Gegner waren die WesternBulldogs aus Melbourne.
Anna ist sogar mit einem Fanschal aus dem Stadion gekommen. Zwinkernd
Es war ein tolles Erlebnis, es doch noch geschafft zu haben ein Spiel zu besuchen, nachdem wir schon einige Matches im TV geguckt hatten.

Das bekannte Beachhouse in Cottesloe haben wir auch noch besuchen koennen, als wir von Perth aus nochmals einen Ausflug zum Ozean gemacht haben.

Als wir Anfang Mai dann so langsam mal unsere weitere Planung in Angriff genommen haben, ging es ploetzlich auch recht schnell mit unseren Entscheidungen.
Anna hatte sich schon vorgenommen nach Brisbane zu fliegen, um von dort weiter nach Sydney zu reisen.
Ich habe mich tatsaechlich mit Hendrik zusammengetan, und wir haben beschlossen, dass wir uns auch in Brisbane treffen können, um von dort die Ostküste nach oben bis Cairns zu bereisen.
Das passte sehr gut, weil Hendrik "in der nähe" Brisbanes gearbeitet hat.
Wir haben danach gleich fix unseren Flug gebucht.

Abschließend waren wir in Perth noch speziell essen. In einem indischen Restaurant gab es ein vegetarisches Buffet.
Die Besonderheit daran ist die Tatsache, dass man selbst entscheidet wie viel man für die Mahlzeit zahlen möchte.
Es ist alles sehr einfach eingerichtet, gibt 2 Saefte (Konzentrat+Wasser...) und Tee zur Auswahl und im Restaurant herrscht Alkoholverbot. Mir persoehnlich war der Geschmack des Essens ein bisschen zu intensiv, das kann aber auch daran liegen, dass meine Zunge nicht mehr an diese Menge von verschiedenen Geschmacksrichtungen gewöhnt ist. Lachend

Unsere Essen schmecken schon immer (Zwinkernd), aber unsere Reiseküche laesst halt keine Gewürzvielfalt zu...

Wir haben uns dann für 4$ pro Person entschieden, und der Kellner hat sich bedankt. Es ist garnicht so leicht, sich fuer einen Preis zu entscheiden. Wir wollten ja auch nicht zu wenig bezahlen.  Von anderen Backpackern hört man dann ganz stolz, dass diese nur für 1 $ essen waren usw...

Mit nem Taxi ging es den letzten Abend in Richtung des Airports Perths. Das war sogar günstiger als 2 Shuttle Tickets zu kaufen. Unser Flug ging erst sehr spät, sodass wir die Nacht im Flugzeug verbrachten.

Auch wenn unsere Zeit an der Westkueste nicht ganz so verlaufen ist, wie es moeglicherwiese haette sein koennen, freue ich mich trotzdem sehr ueber die vielen besonderen Eindruecke und Erlebnisse, die hier auf uns gewartet hatten...

Ich denke, dass ich aus dieser Zeit wirklich eine Menge fuer mich heruasziehen kann! Lächelnd

best regards,

Sönke Cool

Mittwoch, 05.06.2013

Hitchhiking in Western Australia!

G'day mates!!!

Es gibt mal wieder etwas zum Verdauen Zwinkernd

Nachdem wir also in Perth angekommen waren, hatten wir noch keine grossartige Idee, was wir fortan machen sollten.
Den ersten Abend haben wir zusammen mit Sascha und Yuka ausklingen lassen und unseren vorherigen Trip damit beendet.

Zufällig haben wir im Hostel eine Freundin von Anna getroffen, welche sie an der Ostkueste kennengelernt hatte. Mit ihr sind wir den folgenden morgen zu einem Job-Office gegangen, wo man kostenlos Job Angebote vermittelt bekommen "kann". Jedoch waren hier schon vor der Oeffnung so viele andere Backpacker, dass Anna und ich entschieden haben, dass wir darauf keine Lust haben. In der Regel bekommt man nämlich nicht gleich einen Job. Bei so großer Nachfrage, gilt hier auch wer zuerst kommt ist im Vorteil. Und die meisten von denen sind schon seit Tagen täglich im Office, sodass wir an diesem Tag sehr wahrscheinlich noch nichts bekommen haetten. Wir haetten dafür die naechsten Tage?Wochen? täglich morgens dorthin laufen muessen, um dann irgendwann glueck zu haben. Außerdem war für die Nacht unser Hostel schon komplett ausgebucht, sodass wir sowieso gezwungen waren uns über den Tag noch eine neue Unterkunft zu suchen. 

Spontan wie man hier ist, haben wir dann noch direkt vor diesem Job-Office aus dem Bauch hinaus entschieden, die folgenden Wochen trampen zu gehen. Wir sind den gleichen Tag noch nach Fremantle gefahren, um dort unsere "Zelte" aufzuschlagen. Haben uns einen Tag dieses schicke Stadtteil angeschaut, um von dort aus unser Abenteuer zu beginnen. Mit Bus und Bahn sind wir noch ein wenig weiter aus der Stadt gefahren, um uns dann schließlich in Mandurah an die Straße zu stellen und auf die erste Mitfahrgelegenheit zu warten. Lächelnd

Beim trampen geht es halt darum, dass man auf freundliche Leute angewiesen ist, die einen in ihrem Auto mitnehmen. Wir sind uns immernoch nicht sicher ob es legal oder illegal ist, wohl eher nicht, aber wir sind diese 2 Wochen super herumgekommen! 
Es ist auch einfach super interessant mit den verschiedensten Charakteren mitzufahren, und über die verschiedensten Dinge zu plaudern. Was man dabei so alles erlebt ist wirklich cool! Lachend

So sind wir zuerst bei einem Ehepaar mitgefahren, die meinten wir würden dort sehr unguenstig stehen, und wir sollten uns andere stellen suchen....aber sie haben uns ja mitgenommen, insofern alles gut.
Gewartet haben wir also bei unserem aller ersten Hitchhike auch nur knapp 40 Minuten. Unser erster Halt war dann in Bunbury, erfreulicherweise haben uns die beiden direkt bis zum Campingplatz gefahren.

Unser einziges Problem war naemlich unser Gepäck. Neben dem jeweils riesigen Backpack hatten wir noch jeder einen normalen Rucksack, unser Zelt, sowie 2 groessere Taschen mit unserem Essen und diversem anderem Kram auf das wir nicht verzichten konnten.

In Bunbury haben wir dann endlich wieder Tischtennis spielen können, außerdem gab es hier auch wieder nen jumping pillow (s.Surfcampbericht;) ), sodass wir uns die beiden Abende sportlich betätigen konnten. An dem freien Tag sind wir ein bisschen durch die Stadt geschlendert, und haben uns ein kleines Delphinmuseum angesehen.

Der Weg aus Bunbury wieder raus war ziemlich aufwendig. Damit man einen Hitchhik bekommt, sollte man möglichst am Ortsende stehen, damit man auch die Fahrzeuge abpasst, welche wirklich die Ortschaft verlassen.
So sind wir erstmal einen ganze Ecke mit dem Gepäck gelaufen, um auf einem Parkplatz eines Einkaufscenters einen älteren Mann zu finden, der uns wenigstens erstmal bis an die Stadtgrenze gebracht hat. Dort haben wir dann wieder den Daumen rausgehalten, bis nach ca. 30minuten ein Vater mit seiner Tochter angehalten ist.
Sie wollten zufällig auch nach Busselton, unserem nächsten Ziel. Lächelnd
Dort gibt es uebrigens eine knapp 2km lange Seebruecke, die mit einer eigenen Schienenbahn ausgestattet ist.

Etwas faul sind wir am naechsten Morgen, das erste & letzte Mal, mit dem Bus weitergefahren, es bot sich halt gerade an Lachend
Jedoch nur bis Dunsborough, dort haben wir eine kleine Brotzeit am Strand eingelegt, um danach auf dem Supermarktparkplatz herumzufragen, wer uns mit nach Yallingup nehmen wuerde.
Auch hier sind wir recht zuegig fuendig geworden. Man muss sich einigen merkwürdigen Blicken widersetzten, wenn man mit so viel gepaeck auf dem Parkplatz herumsteht, aber daran gewoehnt man sich. Lachend
Jedoch ist es jedes Mal wieder schwierig sich zu ueberwinden und auf die Leute zuzugehen und zu fragen wo sie hinfahren, und ob sie einen mitnehmen würden. Dabei können jedoch auch sehr interessante Gespraeche entstehen. Schließlich haben wir aber auch in Busselton ein Rentnerehepaar gefunden, die uns in Yallingup wieder ausgeladen haben.

Wir haben jedenfalls schnell einen Blick für die richtigen Autos entwickelt. Mit unserem Gepäck durfte es halt keine Polo-Klasse sein Lachend
Über Nacht gab es dann eine ordentliche Pruefung fuer unser Zelt. Da kam ein heftiger Sturm, mit einem unglaublichen Schauer auf... Aber teu teu teu, wir sind trocken geblieben. Lächelnd

Der nächste Tag hätte dann wieder kaum besser beginnen. Nachdem wir gefruehstueckt und unsere Sachen zusammengepackt hatten, sind wir, noch recht planlos, vom Campingplatz gestapft.
Wir standen dort wirklich keine 2 Minuten, bis ein netter aelterer Mann aus seinem Wohnmobil gestiegen ist, und fragte wo wir denn hinwollen.
Nach kurzem Plausch, was wir so machen/wo wir herkommen stellte sich heraus, dass er mit seiner Frau in die gleiche Richtung fährt, und bat uns gleich unser Gepäck in das Wohnmobil zu laden.
Erst stand jedoch noch ein kleiner Beachwalk mit den beiden an. Sie erzählten uns viel über die Region, und dass sie den Weg von Perth ein paar mal im Jahr zum Urlaub machen in Kauf nehmen. Die Region um Margaret River, unserem Tagesziel, ist u.a. als Weinregion bekannt.  So ueberraschte es uns auch nicht allzu sehr, dass die beiden zum Mittag bei einer Winery halt gemacht haben.
Als wir dort ankamen, hat uns der Mann noch schnell bei einer schon gestarteten Führung untergebracht. Lächelnd Er hat wohl einfach gefragt, ob wir 2 nicht einfach mitlaufen und zuhoeren duerfen...so haben wir mal eben eine kostenlose Führung durch die Produktionshalle der Winery bekommen. Als "Schmankerl" gab es dann noch das free wine tasting...Zwinkernd
Nachdem unsere Freunde mit dem Essen fertig waren ging es dann auch auf direktem Wege weiter nach Margaret River, wo sie uns dann abgesetzt haben.
Auf Eine kleine Stadttour, nen Snack im Park, folgte Abends nur noch das Abendessen.

Den naechsten Morgen sind wir dann wieder mit unserem Zeug aufgebrochen, um uns am Ortsende zu positionieren und die Daumen  heraus zu halten.
Keine 30 Minuten später hielt wieder ein Wagen. Wir waren uns diesmal nicht ganz sicher,  wie wir reagieren sollten. Es waren 2 Aboriginies in einem nicht allzu großem, eher ziemlich kleinem Auto. Obwohl uns bisher die Aboriginies als nicht sehr freundliche Art Mensch aufgefallen ist, sind wir einfach mal eingestiegen...die waren mir irgendwie sympathisch.Lachend
Es entwickelte sich jedenfalls schnell wieder ein sehr interessantes Gespräch. Von Australien, über Land und Leute, den deutschen Boxsport!!!!, die aktuellen Unruhen in Nordkorea bis zu der simplen Frage nach dem Sinn des Lebens  war alles dabei.
Der Knüller ist, dass sich die beiden als Zeugen Jehovas herausgestellt haben, als sie uns beim austeigen noch nen Flyer in die Hand drückten. Lachend
Für unser Tagesziel, nach Augusta zu kommen, haben wir jedoch noch einen 2. ride benötigt. Sie konnten uns nur die Hälfte der Strecke mitnehmen. So standen wir also zwischendurch nochmals fuer ein paar Minuten in der Sonne, bis uns ein junges australisches Paar aufgegriffen hat, die uns auch wieder direkt zum Campingplatz (CP) gefahren haben.

Der CP in Augusta liegt uebrigens sehr schön am Wasser und auch der Walk in die Stadt fuehrte als Kuestenweg direkt am Wasser entlang. Zum 2.  Mal in Western Australia hatten wir hier das Glueck beim Mittagssnack Delphine sichten zu können. Lächelnd
Die waren gerade in den Fluss gelangt und auf dem Weg weiter ins Landesinnere. Mal wieder ein Moment, den man nicht so schnell vergessen wird!
In Augusta blieben wir wieder 2. Naechte.
Den Reise-freien Tag nutzen wir, um zum Cape Leeuwin zu kommen. Dem Ort an dem sich der indische- und suedliche Ozean treffen. Aber auch hier sind wir wieder per Anhalter hingekommen, die Strecke zu laufen war dann doch recht ordentlich, und wenn es klappt, warum nicht?  Zunge raus
Außerdem haben wir hier ein weiteres Mal Delphine, diesmal im Ozean, sehen können. Das muessten ca. 8-10 Tiere gewesen sein Zwinkernd
Da an diesem Tag das Osterwochende angefangen hatte, wurde es auf dem CP auch richtig voll....die Australier lieben anscheinend Camping, womit die dort angekommen sind ist schon fast frech gewesen. Eigene Boote sind Standard, 4-Wheel-drive muss es sowieso sein, und dazu die Zeltstädte....wir fühlten uns dazwischen, im eigenen Zelt, ein bisschen verloren. Lachend
Endlich sind wir hier auch mal wieder zum speeden gekommen, der Wind hatte es vorher nicht zugelassen.

Nach Augusta ging es weiter Richtung Pemberton. Im Auto von 2 jungen Ärzten aus Sydney, welche auch nur im Urlaub unterwegs waren. Aufgrund der besonderen Belastung auf der intensiv Station haben sie wohl nach jeder Arbeitswoche eine Woche Freizeit. In Pemberton blieben wir wieder nur eine Nacht.

Den Nachmittag sind wir kurz durch den Ort gegangen, und anschließend zu einem riesigen Kletterbaum der ganz besonderen Art. Ca. 62m hoch,  nur über Eisenstangen, welche in den Baum gesteckt sind besteigbar, geht es spiralförmig aber trotzdem fast senkrecht in die luftigen Höhen ;-) Abenteuerlich war es, weil es nahezu keine Absicherung gab, man konnte zwar nicht nach außen herunterkippen, weil dort noch ein duennes Eisennetz gespannt war, aber nach unten war der Weg "frei" :P Damals als Feuerausguck errichtet, ist es inzwischen eine spektakulaere Touristenattraktion auf eigene Gefahr. Sogar kostenfrei!!! Wir hatten zusaetzlich das Glück zum Sonnenuntergang gerade noch oben zu sein.

Den nächsten Tag ging es dann Richtung Denmark...da es der Ostersamstag war, mussten wir zum ersten Mal etwas laenger auf einen Anhalter warten. Die Autos waren halt alle mit Familienmitgliedern besetzt.

Damit unsere Wartezeit etwas interessanter verläuft, hatten wir auf die Rueckseite  unseres Plakats, mit dem wir angezeigt hatten  wohin wir fahren möchten, ein "happy easter" geschrieben, welches wir jedesmal zeigten, wenn die Autos vobeigefahren sind. Viele strahlende Gesichter, Handzeichen und Hupen haben wir vernommen und hatten selbst viel Spaß dabeiLachend

Total süss war eine Familie, die aufgrund unseres Schildes extra zum Supermarkt gefahren ist, um uns 2 Schokoladeneier zu kaufen und vorbeizubringen!!! Lächelnd
Da haben uns die 1 1/2std warten in der Sonne nichts mehr ausgemacht!

Schließlich hat uns ein Inder aufgegriffen, der alleine die Gegend erkundet hat, dafür jedoch viel zu wenig Zeit hatte. Er wollte eig noch einen ueberteuerten Tree Top Walk machen, wir sind dafür allerdings zu spät gekommen. Anna und ich waren ganz froh dass es schon deutlich zu spät war, sodass wir uns keine Schuld eingestehen mussten, dass er möglicherweise wegen uns zu spät gekommen ist....freundlicherweise hat er uns dann noch direkt in Denmark am CP abgesetzt.

Am Ostersonntag gab es dann natuerlich auch gekochte Eier, frische Ananas und Toast, sogar als Fruehstueck im Zelt.Lächelnd
Am Tag haben wir ins dann für ein paar Stunden Kajaks gemietet.
Nach der  2. Nacht ging es von dort auch schon wieder weiter. Natürlich mussten wir zuerst erneut eine ordentlich lange Strecke vom Campingplatz in die Stadt, und nach einem kleinen Einkauf weiter zum Ortsende laufen. Das war erneut ziemlich anstrengend, und kann gut als Training abgestempelt werden.

Diesmal hat uns eine Australierin aufgegriffen, die auch nach Albany unterwegs war. Albany war gleichzeitig auch unser letztes Reiseziel. Wenn man sich mit den Leuten im Auto unterhaelt, entstehen meist sehr ähnliche Gespräche. So erzählten wir immer woher wir kommen, wie lange wir unterwegs sind, was wir gesehen haben usw... Andersrum fragten wir oft nach der Herkunft, und welches der Lieblingsplatz in Australien für die Leute ist. Sehr häufig bekommt man zu hören, dass es der Heimatsort sei, bei dieser Frau konnte ich es im Nachhinein absolut nachvollziehen! :)
Albany hat sich total gelohnt! Natürlich wurden wir von ihr wieder am CP abgesetzt. Nach unserer Ankunft haben wir den Nachmittag am Strand und auf dem CP verbracht.

Den folgenden Tag sind wir in die Stadt gelaufen, haben eingekauft, Informationen aus dem visitor Centre besorgt und sind gegen fruehen Nachmittag über einen schoenen Küstenwalk zurueck zum CP gegangen. Im visitor Centre haben wir allerdings eine so präzise Auskunft über die Umgebung erhalten, mit richtig tollen Tips, sodass wir uns am Abend gleich einen Mietwagen für den folgenden Tag gebucht haben. :-) Freundlicherweise wurden wir vom Carrental Service am CP abeholt, um dann das Auto von deren office mitzunehmen.

Unser erstes Ziel war das Two People Bay Nature Reserve im Osten Albanys. Die Two People Bay war aufgrund von Algen am Strand nicht unbedingt "herausragend", entschädigt wurden wir dann allerdings vom "Little Beach". Es handelte sich dabei wieder mal wieder um einen "Traumstrand", der sogar nochmal die von uns bisher besuchten Strände in den Schatten stellte! :) Das Wasser abermals blau, grün & turquise, klarer als klar, sowie absolut weißer Sand! Dazu kommt der von uns genannte "Little Little Beach" zu dem man nur über die Felskante des ersten Strandes gelangt. Als wir uns schon darüber gefreut hatten, dass nur 3 weitere Autos auf dem Carpark waren, ist niemand mehr an dem 2. Strand gewesen. Wir haben uns einige Stunden an den Stränden aufgehalten, waren im warmen Ozean schwimmen und wollten dann eigentlich auch nicht wieder weg! Zwinkernd
Inzwischen schon beinahe nachmittags sind wir danach noch in den Süd-Westen Albanys in den Torndirrup NP gefahren. Da gab es eine spektakuläre Felskueste mit tiefen Schluchten, und besonderen Felsformationen, sowie weiteren schönen Stränden zu sehen. In der Dämmerung konnte man aus diesem NP sehr schoen auf Albany gucken Dann sind wir in der Dunkelheit wieder zurück, und haben den nächsten morgen das Auto noch zum Einkaufen genutzt um den Wagen pünktlich wieder abzugegeben.
Gleichzeitig haben wir damit auch unseren letzten Tramper-Tag eingelaeutet, der auch noch die längste zu ueberbrueckende Strecke beinhaltete. Bis nach Perth hatten wir gute 400km zu absolvieren.

Die Leute vom Rentalservice wollten uns garnicht losziehen lassen, weil das Trampen illegal sei. Half aber nichts, da wir außer einem teuren Busticket keine andere Wahl hatten. Lachend
Dann haben sie uns doch noch ein Stück weit aus der Stadt gebracht.

Es ging dann auch wieder recht schnell, bis uns ein junger Mann aufgesammelt hat, welcher gerade Tiefkühlwaren ausgeliefert hat, ein paar km sind wir dadurch schon vorrangekommen. Danach waren wir wirklich im nirgendwo angekommen, weil er vom Highway abbiegen musste, und und so ziemlich Nichts in der nähe war.
Aufgrund dessen waren wir sehr erfreut, dass gleich nach 2!!! Minuten ein Mädel angehalten hat, welches sogar für uns nochmal umgekehrt ist, weil sie uns zu spät gesehen hat, und Mitleid hatte, zwei Backpacker da in der Sonne stehen zu sehen :D Sehr freundlich!
Bis vor die nächst grössere Stadt hat sie uns mitgenommen, die ersten 100km hatten wir bis dahin also recht zügig geschafft. Da standen wir also wieder an einer rest Area am Highway. 

Und auf einmal schien uns das Glück verlassen zu haben... Wir standen wie immer an der Straße, unser Gepäck auf dem Parkplatz, das Schild in der Hand und das Polizeiauto in Sicht.... Scheiße :D
Schild sofort hinter den Rücken, unauffällig tun...haha.  Zu Zweit, direkt an der Strasse, großer Gepäckhaufen dahinter, kein Auto weit und breit zu sehen, das konnte nichts werden...spätestens als wir den Blinker sahen, und der Wagen tatsächlich abbog ahnten wir das schlimmste, wobei wir keine Ahnung hatten, welche Strafe warten würde.

Was genau hatten uns die Jungs der Mietwagenfirma keine 2std vorher gesagt? Brüllend

Jedenfalls ist der Wagen erstmal an uns vorbei auf den Parkplatz gefahren, aber in unmittelbarer nähe zu unserem Gepäck angehalten. Wir sind stehen geblieben und hatten keine Ahnung wie wir uns verhalten sollten. :D
Es passierte tatsächlich erstmal nichts, was unsere Anspannung nicht unbedingt positiv beeinflusste. Nach fast 5 Minuten ging das erste mal die Tür auf, und wir trauten unseren Augen nicht. Anstatt uns herzuwinken, anzusprechen oder überhaupt zu beachten, stellte sich der Officer 50m weiter ebenfalls an die Straße und nahm die Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Autos auf. 
Wir immernoch total angespannt, jetzt zusätzlich aber ebenso verwirrt, standen noch immer extrem "unauffällig" an dem Highway, hatten uns nicht getraut irgendwas zu machen :D
Als nächstes setzte sich der Officer wieder ins Auto...ich glaube wir standen dort gute 30minuten ohne irgendwas machen zu können. Natürlich haelt auch kein weiteres Auto in der Zeit, wenn schon die Polizei dort herumlungert ;) Und dann passierte tatsächlich das eigentlich unfassbare...
Der Wagen bewegte sich Richtung Ausfahrt und verschwand... Wir wurden einfach mal null Komma Nichts beachtet. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, das unsere Anspannung in absolute Verwirrung umgeschlagen ist. Richtig zu begreifen war es nicht, aber sehr erleichtert waren wir trotzdem :D

Dann....ging es weiter wie zuvor, was blieb uns auch?  :D Als nächsten hielt ein Mann im Kleinwagen, und fragt blöd was wir machen...dann hat er uns Einen !!! Sitzplatz angeboten und war verwirrt als wir meinten, dass uns das zu zweit nicht weiterhilft^^ Naja kann ja mal passieren, nach unserem Erlebnis kurz zuvor konnten wir uns darüber jedoch sehr amüsieren :)

Keine lange Zeit später kam ein ordentlich großer 4x4 Pajero auf den Parkplatz gefahren. Unsere Mundwinkel waren ganz oben, jedoch leicht abgesenkt, als wir hinter den beiden Erwachsenen ein Kindergesicht sahen. Ok, dann ist es hinten ein bisschen enger... Und Dann.....hielt der Wagen vor uns. Die beiden verbliebenen Plätze auf der Rückbank waren ebenso mit einem Kleinkind und einem Säugling besetzt.  Was soll ich sagen, wir waren erneut  auf der höchsten Verwirrungsebene angelangt, als uns der Vater auch noch glaubhaft wahrmachen wollte, dass wir unser Zeug holen sollen und sie uns mitnehmen werden.  Er war da schon am machen und tun, wir holten einfach mal das Gepäck, ich fragte trotzdem, wie er das machen wolle.

Also: unsere kleinen Rücksäcke und Taschen verstaute er in den Fussraeumen der Kiddies. Den Kinderwagen aus dem Kofferraum noch obendrauf (zum Glück benötigen Saeuglinge nicht viel Platz... Dann wurde es interessant und wir waren nicht sicher ob wir das glauben konnten :D
Er klappte tatsächlich 2 Sitzschalen  von den Aussenwaenden des Kofferraums, sodass Anna und ich uns dort drin Knie an Knie, mit ihrem grossen Rucksack oben drauf gegenüber saßen. Jedoch hatten wir ein sehr schlechtes Gewissen, weil der Vater dem Jungen meinen Rucksack halb auf den Schoß/Fußraum gelegt hat und das Teil echt schwer war...aber beide (vater&sohn) sagten, dass es kein Problem sei... Unglaublich, wir saßen mit all unserem Zeug tatsächlich in einem Auto, welches keinen Sitzplatz mehr hatte und auch schon voll beladen schien. Abenteuerlich sage ich euch :D

Mit dem Ride haben wir wieder gute 100km!! hinter uns gelassen. In Kojonup haben wir dann Lunch gehabt.
Leider, und nicht zum ersten Mal, war hier der Weg an das Ortsende einen Hügel hinauf. Bei der Hitze und unserem Gepäck keine allzu schöne Geschichte. Oben angekommen standen wir dann allerdings auch nicht zu lange, bis uns eine junge Frau mit der frohen Kunde aufgegriffen hat, dass sie nach Perth fährt :)
Damit war unser Tagesziel gesichert und sind entspannt die letzten 2std unserer Tour angetreten.
Nach Vereinbarung hat sie uns bei einer Bus/Bahnstation rausgelassen, und wir sind mit dem Bus wieder nach Fremantle auf den CP gefahren, sodass wir den Trip dort beendet haben, wo wir ihn auch begonnen hatten. :)

Ich wollte hier in Australien unbedingt mal trampen, und bin absolut zufrieden. Ich  wuerde es  auch wieder tun, wenn die Bedingungen genauso sind wie wir sie hatten. Auf der Route sollte es schon den ein oder anderen Ort, und zeitlich keine Beschränkung geben.

Wir hatten sehr viel Spaß und  eine richtig gute Zeit in den 2 Wochen da unten! Haben viele verschiedene Menschen kennengelernt und vorallem so viele schoene, überraschende & abenteuerliche Dinge erlebt, die unsere Reise absolut geprägt haben. Es wird fuer mich als eine der eindrucksvollsten Zeit Australiens in Erinnerung bleiben!

Ich glaube mit dem Bericht habe ich euch einen Überblick geben können, was man beim Hitchhiken so alles erleben darf/kann :)

Mit den besten Gruessen Lächelnd

Sönke

Dienstag, 04.06.2013

Kleiner Informationsbericht ;)

Halloechen :)

In den letzten Wochen bin ich hier mal wieder ueberhauptnicht vorran gekommen...
wir waren zuletzt von Brisbane nach Cairns unterwegs, und haben viele schoene erleben duerfen.
Genaueres hoffe ich zukuenftig hier noch veroeffentlichen zu koennen :)

Seit Gestern bin ich fuer die letzten Tage mal wieder auf mich alleine gestellt, Hendrik, mit dem ich mich in Brisbane wiedergetroffen habe, ist gen Asien abereist.
Fuer meine letzten Tage!!! (Ja, ich bin an dem Punkt, nicht mehr in Monaten/Wochen zu rechnen) steht der Grundplan auch schon fest.
Ich werde ab Freitag in einer der annerkanntesten Tauchschulen weltweit, den Tauchsport fuer mich entdecken.
Nach 2 Tagen Theorie- & Praxisunterricht in Meetingraeumen und Pool, geht fuer 3Tage direkt ins Great Barrier Reef, um dort meinen PADI Tauchschein abzuschliessen.
Ich werde dort in den Genuss von 9Tauchgaengen im Reef kommen.
Zum Abschluss meiner Reise freue ich mich schon sehr auf diese Tage! :)

Danach geht auch schon bald mein Flug nach Melbourne, und folgend fuer 4 Tage nach Singapur.
Wann ich genau wieder in Deutschland lande, steht doch noch nicht fest. Ich warte gerade noch auf eine Bestaetigung von Emirates, die mir einen weitere Stoppover in Dubai ermoeglichen wuerde.
Damit waere mein Ankunftsdatum um ca.4Tage nach hinten verschoben. 

Ich werde jetzt erstmal noch die sehr angenehmen Wintertemperaturen in Cairns geniessen, und heut Abend wohl eine weitere Runde Beachvolleyball spielen.
Hier gibt es freie Plaetze, auf denen immer etwas los ist. Gestern haben wir gute 4Std gezockt. Das tat mal wieder gut Lächelnd 

Viele Gruesse & bis ganz bald!

Soenke 

Donnerstag, 02.05.2013

Roadtrip von Adelaide nach Perth 11.-18.03.

Hey hey,

wie schon vorher beschrieben, laaaang liegt der letzte Bericht schon zurueck.
Nachdem Patrick Australien wieder verlassen hat, hatte ich ein paar Tage in Adelaide fuer mich.
Planmaessig kam Anna dann auch von ihrer Farm zurueck, wo sie 1 1/2 Wochen verbracht hat, und wir entschlossen uns zusammen den Weg in den westen Australiens antreten zu wollen.
So verbachten wir 2-3Tage immer wieder vor dem PC um nach Mietwagen, Re-Location Angeboten und Rideshares zu gucken.
Re-Location gab es keine und Mietwagen waren zu teuer...
Dann meldete sich eine Japanerin auf unsere Anfrage, dass wir mitfahren duerfen. Sie lud uns zum selbstgemachten Suschi ein und nachdem wir dann den Abend mit ihr und Sascha, ein weiterer deutscher der auch mitgefahren ist, den Abend verbracht hatten, ging es den folgenden Morgen auch schon los.
Die naechsten ca. 2700km durch Wuestengebiete warteten auf uns.

Erfreulicherweise konnten Anna und ich schon Outbackerfahrungen vorweisen, sodass wir den anderen beiden schnell klarmachen konnten, dass ihre Essens-, und Wasserplanung nicht aufgehen wuerde...
Der Einkauf wurde dann dementsprechend groesser, und stark an Annas und meine Ideen angepasst, das war wohl auch besser so.Lachend
Sascha schien recht schnell begriffen zu haben, dass wir wohl doch das ein oder andere Dosengemuese mehr benoetigen wuerden, aber bei Yuka waren wir uns lange nicht sicher, was sie von diesem Einkauf haelt. Lachend

Zu Viert sind wir dann in einem alten Hyundai Sportswagon ueber Port Augusta (Das Tor zum Outback; hier waren wir auf der anderen Tour schon 2mal), diesmal weiter in den Westen, fuer die ersten Nacht in das kleine Oertchen Kimba gefahren.

Gut an diesem Trip war, dass wir gezwungen waren englisch zu reden. :)

Weiter ging es den naechsten Tag nach Ceduna, dem letzten "groesseren" Ort, bevor man ca.3 Tage nicht mehr viel, ausser mal einem Roadhouse, sehen konnte
Hier mussten wir leider eine Reperatur an dem Auto vornehmen lassen. Eigentlich wollte Yuka diese schon in Adelaide machen lassen, dazu ist sie aber nicht gekommen, sodass wir in Ceduna einen Tag verbrachten.
Zum Glueck haben wir uns hier fuer den richtigen Campingplatz entschieden....
Whaerend sich Yuka mit Sascha zusammen um das Auto gekuemmert haben, investierten Anna und Ich 2$ Leihgebuehr fuer nen Ball und 2 Tischtennisschlaeger. Nachdem wir uns laenger schon nicht mehr sportlich betaetigt hatten, taten uns die fast 6Std an diesem Tag an der Platte richtig gut! Lächelnd
Nach der 2. nacht in Ceduna ging es dann also weiter Richtung Boarder Village, die Grenze von South Australia und Western Australia.
Auf dem Weg dorthin durchquerten wir die Nullabor Plain, eine Wueste, die sich gut von der lateinischen Bedeutung ihres Namens ableiten laesst (Null-Baum-Gegend).
Auf dem Highway ging es in der Zeit stundenlang parallel zur Steilkueste, einzelne Lookouts gaben uns immer mal wieder beeindruckende Aussichten auf diese Landschaft mit ihrer unglaublichen Dimension. Von "einfacher" Steilkueste, ueber kilometerlange Straende unterhalb der Klippen, bis Duenenlandschaften hinter den Klippen ist alles dabei. :)
Von der Strasse an sich darf man halt nicht zu viel abwechslung erwarten, man passiert u.a. das laengste Stueck Strasse ohne einer einzigen Kurve. Ca. 150km nur geradeaus, Sascha hatte hier das Vergnuegen das Lenkrad zu halten.Lachend

An der Grenze durften wir dann die Zeit umstellen, gleich 2mal uebrigens... Das erste mal war es eine 3/4Std und wenig spaeter nochmals 1 3/4Std, sodass wir danach die Perth-Zeit (+3Std) erreicht haben.

Ueber Norseman der ersten Stadt in WA sind wir weiter nach Esperance gefahren. Hier gab es den Cape le Grand NP zu sehen. Ich habe bisher ja schon ein bisschen was sehen duerfen, sodass es immer schwerer wird die einzelnen Dinge miteinander zu vergleichen, aber dieser Nationalpark gehoert zu meinen Favoriten!
Noch am Nachmittag haben wir den "Frenchmen Peak" erklommen, ein Gipfel der inmitten des Nationalparks hervorguckt. Der Aufstieg war auch ein schoenes Erlebnis, ohne richtigen Pfad ging es sehr steile Teilstuecke hinauf, von oben gab es dann einen wunderschoenen 360 Grad Ausblick auf den Nationalpark mit seinen Straenden am suedlichen Ozean.
Anschliessend ging es nur noch zum Campground an der "Lucky Bay". Nur noch....da wussten wir nicht was auf uns wartet :D
Ein unglaublich weisser Strand, unverschaemt blau-turquoise aussehndes Wasser und dann dieses Panorama dazu....ach Zwinkernd
Einzig das Wetter war hier nicht perfekt, bewoelkt, und nicht zu warm...aber damit konnten wir gut leben.
Den naechsten Morgen habe ich Anna und Sascha dazu animieren koennen vor der Erfrishung im kuehlen Nass den Strand einmal hin&zurueck zu joggen(ca. 2-3km one way :D), um sich ein bisschen aufzuwaermem...ich hatte noch nie so viel Spass am Laufen!!! :) Aber man unterschaetzt die Weite eines solchen Strandes dann doch ein wenig :D
Dazu kam ein Ueberraschungsgast, der unsere Sport-Einheit noch interessanter gestaltete.
Ein Kaenguru sass direkt am Wasser und verspeisste gerade einen nicht allzu kleinen Fisch, die Blutspuren lassen daraufhin deuten, dass es den Fisch schon einige Zeit ueber den Strand geschoben hatte.

Nach dem Fruehstueck ging es dann gleich zum naechsten Strand im NP, in Verbindung mit dem naechsten Highlight....
Wir ahnten nichts boeses, da tummelten sich doch tatsaechlich 6-8 Delphine in der Bucht, keine 20m vom Strand weg. :)
Wir haben es uns natuerlich nicht nehmen lassen, und sind die 30minuten auf dem Felsen sitzten geblieben um die Tiere weiter beobachten zu koennen.

Gegen Mittag ging es zurueck nach Esperance, um dort den Scenic Drive zu fahren, eine Kuestenstrasse, die, wie sollte es anders sein, an einem Strand nach dem naechsten vorbei fuehrt, einer schoener als der andere. Wobei man hier den "Twighlight Beach" hervorheben kann, welcher auch 2009 zum schoensten Strand Australiens gewaehlt worden ist.

Dieser Tag war schon sehr besonders, wir haben so viele fantastische Buchten sehen duerfen, wie man sie sich kaum vorstellen kann. Dazu kommt, dass diese Orte auch ueberhaupt nicht ueberlaufen sind, z. B. den Strandlauf haben wir morgens komplett alleine machen duerfen, und auch bei anderen Straenden aergert man sich fast, wenn schon mehr als 3 Autos auf dem Parkplatz stehen.Zwinkernd 

Das letzte Zwischenziel vor Perth war dann der "Wave Rock", eine Gesteinsformations, die wie eine gerade sich brechende Welle geformt ist.Die "Surferpose" durfte natuerlich nicht fehlen. ;)

Zum Abschluss gibt es noch eine kleine Story ueber die Freundlichkeit der Australier....

Nachdem Yuka alle fuer sich gesteckten Ziele mit dem Wave Rock erreicht hatte, meinte sie, dass wir jetzt noch etwas vorschlagen duerfen, wenn wir noch ideen haetten...schonmal sehr freundlich von ihr, uns so spontan diese Moeglichkeit zu geben...naja :D
Jedenfalls habe ich mich zurueckerinnert, dass wir im Englischunterricht ueber den "Rabbit-Proof-Fence" gesprochen haben, dies ist ein Zaun quer durch WA, errichtet um sich damals vor der Hasenplage aus dem Osten zu schuetzen.
Reste von diesem damals ca. 3000k langen Zauns sollten wohl noch zu sehen sein.
Da Anna ebenfalls darueber bescheid wusste, haben wir einfach mal im naechsten "Oertchen" im Dorfmarkt gefragt, ob und wo wir den Zaun sehen koennten. Beide Angestellte kannten den Zaun zwar, aber eine zufriedenstellende Auskunft gab es trotz durchstoebern versch. Karten direkt im Supermarkt noch nicht.
Dann hat die eine Verkaeuferin einfach ihren Vater angerufen, ein Farmer aus dem Dorf, der dann keine 5Minuten spater mit seinem Wagen vorgefahren ist, nur um uns ueber diesen Zaun erzaehlen zu koennen, und genau zu sagen wo wir noch Teilstuecke sehen koennten.
Das war einfach so freundlich, da haben wir uns glatt noch ein Eis im Markt gegoennt.Lachend

Viel erwartet haben wir nicht, und viel mehr als ein normaler Maschendrahtzaun war es auch nicht....bei der Geschichte ging es mir auch nur um die Tatsache einmal dort gewesen zu sein!

Den folgenden Tag sind wir dann auch in Perth angekommen, und haben die Zeit genutzt um einen Ueberblick der Stadt zu bekommen.

Es war jedenfalls eine tolle Tour!  Mal wieder galt auch hier: "Der Weg ist das Ziel!"  Natuerlich wollten wir in Perth ankommen, aber bei diesen Entfernungen und sehenswerten Orten, rueckt der finale Ort in den Hintergrund.

Wie es danach in Perth fuer mich weiterging erfahrt ihr in dem naechsten Bericht.Zwinkernd

Viele Liebe Gruesse

Sönke

Mittwoch, 01.05.2013

Ein weiteres Lebenszeichen von mir!

Hallo Leute,

laaaaaang ist es her, dass ich aus Adelaide gen Perth aufgebrochen bin...seit dem ist sehr viel passiert. Ich hatte leider kaum Zeit, und wenn, dann war kein PC in der naehe um mich hier melden zu koennen.
Das ist Fakt, keine Entschuldigung!Lachend

Mir gehts super, ich kann nicht klagen. Einzig die Zeit laeuft mir ein wenig davon, es sind tatsaechlich nur noch 1 1/2 Monate bis ich Australien Richtung Singapore wieder verlasse.
Dort werde ich dann noch 4 Tage verbringen und anschliessend per Stundenstopp in Dubai nach HH fliegen.

Die Berichte der letzten Wochen kommen hoffentlich bald, da ich aber gerade sehr viele Variable in meiner Planung fuer die letzten Wochen habe, kann ich nicht versprechen wann und wie umfangreich dies geschehen wird.

Momentan bin ich in Perth und eigentlich auf der Suche nach ein paar netten Menschen, die mich in ihrem Auto/Camper mit in den Norden, die Westkueste entlang nach Darwin nehmen.
Da ich allerdings schon ein paar Tage auf der Suche bin, und meine Zeit ab jetzt nicht "verschwenden" moechte, kann es auch sein, dass ich in kuerze an die Ostkueste nach Brisbane fliege, um mich dort mit Hendrik wieder zu treffen. Zusammen koennten wir dann die Ostkueste bereisen. :)
Ihr merkt mal wieder wie "viel" man hier planen "kann/sollte"...  GARNICHTS!Lachend

Ich bin also gespannt wie es mit mir weitergeht, die naechsten Stunden werden wohl entscheiden...

Macht es gut!
Viele Gruesse aus Perth Lächelnd

Sönke

Samstag, 09.03.2013

7 Days Great Ocean Road & Grampians

Da bin ich wieder :)

Als wir den Samstag 23.02. unsere Outbacktour beendet haben, haben sich Patrick und ich gleich den naechsten Mietwagen organisiert.
Damit wir seine Urlaubszeit zeitlich voll ausnutzen koennen, haben wir uns entschieden gleich am naechsten Morgen wieder loszukommen.

1.Tag
Auf dem direkten Weg ging es den ersten Tag Richtung Melbourne. Auf dem Weg dorthin haben wir Anna aus dem Wagen gelassen, sie hat sich fuer eine Woche auf einer Farm untergebracht. Es war wieder ein recht langer Fahrtag und nachdem wir auf einem angedachten Campingplatz aufgrund der spaeten Ankunftszeit (20:30) nicht mehr beruecksichtigt wurden, haben wir die ersten Nacht in Ballarat in einem Hostel verbracht.
Ausser, dass wir in dem Hostel eine voll ausgestattete Kueche hatten, hat sich an unseren Kochmoeglichkeiten nicht viel geaendert, so gab es auch hier wieder Nudeln mit Sauce"Eigenkreation".

2.Tag
Ankunft in Melbourne!
Nachdem ich hier eine recht lange Zeit verbracht habe, kam schon ein leichtes Heimatgefuehl auf. Vor Ort konnte ich dann ansatzweise den Reisefuehrer spielen :D
Ich hoffe Patrick war mit unserem spontanen Programm zufrieden.
Angekommen in der City haben wir uns zuerst ein recht neues Hafenviertel namens "Docklands" angesehen, das ist ansatzweise mit dem der Hafencity in HH zu vergleichen.
Um ein bisschen Zeit zu sparen haben wir natuerlich die free Tram und den free Busshuttle benutzt, um von A nach B zu kommen. Spaeter ging es zum Shrine of Remembrance, ein Denkmalsgebaeude, das an den 2nd World War erinnert. Von dem Balkon aus hat man einen tollen Ueberblick auf die Stadt. Gleich nebenan geht es in den Botanischen Garten von dem aus wir noch zum Tennisgelaende der Australien Open gelaufen sind.
Als kleine Staerkung gab es 2 Sushirollen, um daraufhin von der hoechsten Aussichtsplattform suedlich des Aequators, dem Eureka Skydeck, einen noch viel besseren Ueberblick zu haben :)
Leider wechselte gerade in dieser Zeit das Wetter gravierend, mittags konnte man sich kaum in der Sonne aufhalten, weil sie so gebrannt hat und ab abends kuehlte es stark ab mit folgenden Regenschauern.
Unpassenderweise hielt sich dieses Wetter auch in der Region fuer die naechsten 2-3Tage, recht schade fuer unsere folgenden Tage...
Mit dem Bus ging es zurueck zum Campingplatz. Gluecklicherweise ist unser doch recht guenstiges Zelt wasserdicht...ansonsten waere dich Nacht ziemlich ungemuetlich geworden. ;)

3.Tag
Noch mit der Hoffnung, dass es ausserhalb Melbournes wettertechnisch besser werden koennte, entschieden wir uns dafuer nicht mehr viel Zeit in der Stadt zu verbringen. Nach einem letzten Einkauf bei Aldi, in South Australia gibt es leider keinen Aldi, ging es dann auch schon auf dem Highway nach Geelong, von dort aus startet die Great Ocean Road.
Es war zwar trocken, aber leider noch stark bewoelkt.
Trotz des Wetters ist diese Kuestenstrasse sehr beeindruckend. Die ersten 100km fuehren entlang der Steilkueste. Eine wahnsinnige Arbeit, die die Menschen hier gehabt haben muessen, um diese Strecke so herzurichten...
Immer wieder gibt es richtig schoene Lookouts von denen man einen Ueberblick auf die Kueste bekommt...so oft kann man allerdings garnicht halten. Zwinkernd
Nachdem wir das ein oder andere Kuestendorf passiert haben, entschieden wir uns die Nacht auf einem Campingplatz in Kennet River zu verbringen.
Hier gibt es allerdings eine kleine, aber sehr wichtige Besonderheit....KOALAS!!! Lächelnd

Noch bevor wir auf dem Platz eingecheckt hatten, sind wir die Strasse einmal auf und abgelaufen. Nachdem wir auf dem Hinweg schon den ein oder anderen kleinen Koala in den Baumkronen entdecken konnten, wurden wir kurz vor unserem Auto noch positiv ueberrascht. Nur von dieser Seite aus zu sehen, sass doch tatsaechlich so ein knuddeliges Tier auf Kopfhoehe in einem Baum direkt an der Strasse. Er liess sich beim Essen ueberhaupt nicht stoeren...einen weiteren Koala konnte man ein paar Meter weiter eingerollt auf einem anderen Baum in typischer Schlafhaltung entdecken.

Nachdem wir die Tiere dann "alleine", ein paar anderen Leute wurden natuerlich auch aufmerksam, gelassen haben, gab es nach einer weiteren Speeding Session Abendessen.
Als wenn wir sie anziehen wuerden, konnte man kurze Zeit spaeter merkwuerdige Geraeusche im Baum direkt hinter uns vernehmen. Da kam noch eine Koalamutter mit dem Kleinen an und sie sprangen von Ast zu Ast. Ich haette nie gedacht, dass diese Tiere, 22Std am Tag am Schlafen, so bewegungsfreudig sein koennenLachend
Leider war es zu dunkel, um auch hier noch Fotos zu machen.
Ausserdem koennen diese Tiere auch sehr ungewoehnliche und schwer zu beschreibende Toene von sich geben.

Als letzte Abendbeschaeftigung blieb uns noch Bauernskat. :)

4.Tag
Vor dem Fruehstueck sind wir noch ein Stueckchen gefahren, um uns einen netten Platz an der Kueste zu suchen. Leider noch immer bewoelkt ging es die Steilkueste entlang, ueber Apollo Bay an die Suedspitze der GOR. Dort sollte man jedoch am Cape Otway zu viel Eintritt zahlen, um dann nur an einen Leuchturm zu kommen. Wir entschieden uns fuer einen Walk, der einen Lookout ueber dieses Gebiet bot.
Die Strasse zu dieser Spitze fuehrte im uebrigen durch das zweite bekannte Gebiet, in dem sich viele Koalas aufhalten. In der Tat konnten wir an dieser Stelle noch viel mehr Tiere sehen, mehrere in einem Baum....dafuer allerdings recht weit oben in den Baumkronen. Viele davon am Schlafen, vereinzelt aber auch wieder ungewoehnlich aktiv unterwegs :) Gewisse Sympathiepluspunkte kann man bei diesen Tieren jedenfalls nicht wegdiskutieren Lächelnd
Danach sind wir ein Stueck ins Landesinnere in den Great Otway National Park gefahren, um einen Blick auf die Preise eines Tree-Top-Walks zu werfen. Theoretisch waere dort auch ein Hochseilgarten gewesen. Fuer diesen Walk waren knapp 25$ und falls man haette klettern wollte, waeren es satte 115$ gewesen...:D   Die spinnen dochLachend
Dazu kam der gerade wieder beginnende Regen, welcher uns die Entscheidung gegen den Walk einfacher machte.
Es ging dann in ein nahegelengendes Waldstueck, indem wir einen Wasserfall sehen konnten.
Damit haben wir also in Suedaustralien einen "Regenwald" gesehen. Zunge raus

Weiter "on the road" ging es zu einem der Highlights der Strecke. Die 12 Apostel!
Felsreste, die beim Abbruch von Teilen der Steilkueste stehengeblieben sind.
Da die Tageszeit schon recht weit fortgeschritten war, suchten wir uns erstmal in Port Campbell einen Campingplatz.
Rechtzeitig zur Speedminton Zeit kamen dann auch endlich die ersten Sonnenstrahlen seit 2Tagen durch :)
Dann noch schnell gekocht, Waesche gemacht und ein paar Runden "geskatet"...

5.Tag
Wieder vor dem Fruehstueck sind wir nochmals zu den 12 Aposteln gefahren. Das Wetter hat endlich gewuenschte Veraenderungen angenommen, sodass wir zwar bei einer frischen Brise, aber mit Sonnenstrahlen, die Apostel aus einer ganz anderen Perspektive wahrnehmen konnten :)
Hier ist zwar auch alles touristisch ausgelegt, aber das kann diese beeindruckende Steilkueste nicht in den Hintergrund ruecken.
Gen Westen auf der GOR kommen dann noch diverse weitere "Reste" vor der Kueste, die den Aposteln sehr aehneln, jedoch einfach keinen prominenten Namen erhalten haben. Ausgenommen ist noch die "London Bridge", welche 1990 bei einem weiteren Einsturz ihr Brueckenteil verloren hat.
Von Warrnambool, der groessten Stadt an der GOR, sind wir dann ein paar km nochmals zu einem Wasserfall, den Hopkins Falls, gefahren, um dort unser Mittagessen einzunehmen. Auf direktem Wege ging es anschliessend nach Dunkeld, wo wir auf eine Empfehlung von Anna, einen kleinen, aber sehr angenehmen Campingplatz vorgefunden haben. Anfangs ohne Host haben wir laut Hinweisschild einfach unser Zelt aufgebaut, spaeter kam dann ein sehr netter aelterer Mann vorbei. Er hat uns freundlich begruesst und als wir erzaehlten, den Grampians Nationalpark durchqueren zu wollen, haben wir gleich von ihm eine unseren zeitlichen Moeglichkeiten angepasste Route zusammengestellt bekommen!Lächelnd
Diesen Campingplatz wuerde ich jedenfalls jederzeit wieder ansteuern, aehnlich dem auf Tasmanien(s.Bericht, ;))
Uns wurden dann auch noch die privaten Dartpfeile zur Verfuegung gestellt, sodass neben unserer taeglichen Einheit auch noch die ein oder andere Dartrunde drin war :)

6.Tag
Wir machten uns auf den Weg in die Berge! Gleich morgens haben wir den ersten Walk, The Piccaninny 2,4km return, gemacht. Danach ging es durch das Victoria Valley zum Mt.William Carpark, wo der naechste, diesmal etwas anstrengendere 3,6km return Walk anstand. Leider ging es nur eine asphaltierte Strasse hinauf, welche nur fuer die Ranger frei ist. Diese hat es aber ziemlich in sich, was die Steigung betrifft. Da wurden unsere Waden doch mal auf eine kleine "Haerteprobe" gestellt Zwinkernd
Vom Gipfel aus, mit 1167m die hoechste Stelle der Grampians, hatte man dann allerdings einen sensationellen Ausblick ueber den Nationalpark.
Auf dem Weg Richtung Halls Gap, dem bekanntesten Ort im Park, hielten wir am Lake Bellfield, konnten dort 2 Emus beim Fressen beobachten, ehe wir uns wieder auf den Weg machten. Diesmal zum Boroka Lookout, der eine tolle Uebersicht auf Halls Gap, mit dem Lake Bellfield im Hintergrund, umgeben von einer Bergkette, bot.
Eine kleine Enttaeuschung hingegen, waren die bekannten "Balconies". Hier stand noch ein 2km return Walk an. Der Ausblick war auch wieder ziemlich cool und es nichts daran auszusetzten, aber dafuer, dass dieser eine Felsvorsprung so bekannt geworden ist, wirkt er gleichzeitig einfach nur wie einer von vielen...
Zum Ende des Tages wartete dann nochmal ein Highlight der Grampians, die "MacKenzie Falls" auf uns. Von einem Lookoutwalk umgeben kann man auch den Weg zum Fusse des Wasserfalls antreten. Da mussten wir nicht lange nachdenken, um die paar Stufen in Angriff zu nehmen. Es sollte sich lohnen :)
Die Wassermassen, die einem dort unten entgegenkommen sind schon beeindruckend. Zum richtigen Zeitpunkt waren wir unten, die Sonne hat ihre letzten Strahlen in die Schlucht gesendet, ehe sie hinterm Berg verschwunden war. Mit der richtigen Einstrahlung kann man dann durchgehend einen Regenbogenansatz erkennen.

Die Nacht haben wir im Nationalpark auf einem Campground verbracht. Ohne fliessendes Wasser, dafuer wenigstens mit Plumpsklo....bei so vielen Nationalparks in den letzten Wochen hat man sich daran schon gewoehnt...Zwinkernd
Natuerlich durfte auch hier ein halbes Stuendchen Speedminton vor dem Essen nicht fehlen!

7.Tag
Unser letztes Teilstueck in den Grampians haben wir mit einem weiteren Gipfelwalk auf den Mt. Zero an der Nordspitze des Parks abgeschlossen. Hier war sogar mal ansatzweise "klettern" angesagt, bzw. man musste seine Haende zu Hilfe nehmen, um einzelne Abschnitte zu ueberwinden.
Dies war ein gelungener Abschluss, die Aussicht war wieder Spitze!
Ab dem Zeitpunkt hiess es dann wieder Kilometer zu machen. Bis Adelaide waren es noch knapp 400, und wir wollten nicht zuviel Strecke fuer den naechsten Morgen uebrig lassen, da der Abgabezeitpunkt unseres Wagens bei 11Uhr lag.
In Murray Bridge sind wir dann fuendig geworden.
An diesem Abend hatten wir sogar durchgehend Zuschauer bei unseren Rallies. Zwei Jungs aus einem Camper nebenan konnten schon als wir die Schlaeger in die Hand genommen haben die Augen nicht mehr von uns lassenLachend
Nachdem wir uns dann ordentlich lange die Speeder um die Ohren gehauen haben, Patrick mir im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nase...Zunge raus, hat er sich die beiden auch nochmal geschnappt, und eine extra Trainingseinheit gegeben....so gehoert sich das ;)

Auch bei diesem Trip gibt wohl nichts auszusetzen. Ok, natuerlich hat uns das Wetter die ersten Tage nicht gefallen, aber spaetestens in den Grampians war es wieder australisch wie ich es kenne :)
Diese 3 Woche vergingen schon wieder so schnell, wie es mir hier schon mit vielen anderen Wochen erging...aber das deutet ja meist daraufhin, dass es eine gute Zeit war!
Dem kann ich absolut zustimmen!
Daher auch hier nochmal einen Dank an Patrick, dass er mit seinem Urlaub diese Trips ermoeglichen konnten.
Habe mich sehr ueber deinen Besuch gefreut!  Lächelnd

Zum Abschluss haben wir uns dann tatsaechlich ein ordentliches Abendessen im Restaurant gegoennt. Was bietet sich da besser an, als ein bisschen Kangaroo-Fleisch? :)

Dann ging es auch schon ans Kofferpacken und ab zum Flughafen. Die Rueckmeldung, dass der Emirates-Vogel heil in Duesseldorf angekommen ist, habe ich auch schon erhalten. Ich hoffe sein Temperaturschock war nicht zu stark...

Es klingt zwar komisch, aber die beiden ersten "freien" Tage seit ueber einem Monat waren dann auch richtig angenehm.
Wie es fuer mich jetzt weitergeht kann ich noch nicht 100%ig sagen.
Der "Plan" sieht vor, jetzt moeglicherweise doch mal nen Job anzunehmen.
Ihr werdet von mir hoeren. Wann? Lasst euch ueberraschen Zwinkernd

Beste Gruesse

Soenke Lächelnd

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